GESUNDHEIT / PHARMA / MEDIZIN

GESUNDHEIT ist das LUXUSGUT des 21. Jahrhunderts

Der Klimawandel zeigt, dass politische und wirtschaftliche Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Umweltgesundheit keine nationale Angelegenheit, sondern ein globales Thema sind. Denn Ursache und Wirkung liegen oftmals weit auseinander. Auf lokaler Ebene sind es vor allem den CO2-Ausstoß begleitende Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub von Industrie und Verkehr, die die Luftqualität und damit die Gesundheit der Bevölkerung vor Ort und die Lebensqualität schädigen. Auf globaler Ebene ist durch die CO2-bedingten Klimaveränderungen das Leben von Menschen in anderen Teilen der Erde bedroht: Überschwemmungen, Dürren und Stürme verändern die Lebensbedingungen von Menschen fundamental. Die Folgen von politischem und wirtschaftlichem Handeln werden also künftig global und mit Blick auf ein sicheres Leben aller Menschen betrachtet werden müssen:

Es gilt, unnötig umweltschädigende Einflüsse zu reduzieren und in für alle gesunde Alternativen zu investieren. Hinzu kommt, dass das individuelle Verhalten in Sachen Gesundheit nicht der einzige Risikofaktor für diese Krankheiten ist: Sie sind typische Folgeerkrankungen einer unzureichenden Umweltgesundheit. Fast ein Viertel (23 Prozent) aller Todesfälle weltweit wird mit gesundheitsschädlichen Umwelteinflüssen in Zusammenhang gebracht – und zwar solchen, die der Mensch selbst beeinflussen kann. Dazu gehören: Folgen des Klimawandels, Luftverschmutzung, unzureichende Qualität der Wasserversorgung (Mikroplastik im Wasser) und Abwasserentsorgung, Belastung durch Chemikalien, Strahlung, Lärm, ungesunde Rückstände in der Nahrung aufgrund gesundheitsschädlicher Anbaumethoden sowie Gesundheits- und Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz und im Wohnumfeld.

Alleine im Jahr 2018 starben in Österreich 766 Menschen an den Folgen von extremer Hitze (im Straßenverkehr waren es rund 400 Todesfälle) – in ganz Europa waren es 70.000 Todesopfer. Das bedeutet: Ein gesünderes Verhalten hilft Individuen dann nicht, wenn gesundheitsschädliche Umgebungseinflüsse stärker sind – und das gilt für alle Länder der Erde.

Wann ist der Mensch gesund? Diese Frage wird immer wieder und auch in Zukunft neu verhandelt werden müssen. Die Antwort bisher lautete: aktive ganzheitliche Selbstoptimierung – und zwar in sämtlichen Lebensbereichen. Diese Übergabe der Gesundheitsverantwortung in die Hände des Individuums hat einen großen sozialen Druck erzeugt: Selbstverantwortliches Gesundverhalten ist nicht nur ein gesellschaftlicher Wert, sondern eine geforderte Norm geworden – nicht zuletzt als Verpflichtung der Solidargemeinschaft gegenüber. Aus wirtschaftlicher Sicht ging es selbst bei der Optimierung der Gesundheit vor allem um eins: Effizienzsteigerung.

Wenn wir Gesundheit nicht fördern, dann werden wir uns in naher Zukunft auch die Reparatur der Gesundheit nicht mehr leisten können.

Wie viele Menschen verlieren ihr Leben?

Wer zahlt den Preis? Wer schaut weg?

JACK MA

“You need the right people with you, not the best people.”

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